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Auto-News

Neues Jahr, neue Gesetze: Was ändert sich für Autofahrer?


Das Jahr 2018 bringt für Autofahrer eine ganze Reihe von Änderungen mit sich. Die Wichtigsten im Überblick.

Winter- und Ganzjahresreifen

Seit Januar 2018 hergestellte Winter- und Ganzjahresreifen müssen das neue „Alpine-Symbol“ tragen, das eine Schneeflocke vor einem Berg symbolisch darstellt. Zuvor genügten die Buchstaben „M+S“ als Kennzeichnung. Jedoch gibt es eine Übergangsfrist bis in den September 2024. Bis dahin dürfen mit „M+S“ gekennzeichnete Reifen weiter genutzt werden (was ursprünglich „Matsch“ und „Schnee“ bedeutete), sofern sie intakt sind und genügend Profil aufweisen. Bußgeld hingegen zahlt, wer neue, nach dem Jahreswechsel hergestellte, Reifen ohne die neue Kennzeichnung kauft und damit bei winterlichen Bedingungen fährt.

Abgasuntersuchung

Seit Januar 2018 genügt bei der Abgasuntersuchung (AU) die so genannte Onboard-Diagnose nicht mehr. Stattdessen wurde die sogenannte Endrohrmessung gesetzlich vorgeschrieben. Dadurch möchte der Gesetzgeber sicherstellen, dass ein Mangel an der Abgasreinigung einwandfrei erkannt wird. Dass diese Regelung schneller als erwartet Eingang in die Gesetzesbücher fand, ist auch der Volkswagen-„Dieselgate“-Affäre geschuldet.

Abgasnormen für Neuwagen

Neuwagen erhalten bereits ab September 2017 vom Kraftfahrt-Bundesamt nur noch dann die Typgenehmigung, wenn sie den Abgasnormen 6c und 6d-TEMP genügen. Die Grenzwerte sind dabei zwar gleich geblieben. Doch wird anders gemessen: Die Autos müssen das Einhalten der Schadstoffgrenzen auf dem Rollenprüfstand nach der strengeren WLTP-Norm beweisen. Hinzu kommt eine Prüfung des Abgasverhaltens direkt auf der Straße.
Bei den Schadstoffklassen müssen Neufahrzeuge ab 1. September die Schadstoffklasse 6c erfüllen. Viele neue Autos werden die Rußpartikelgrenzwerte vermutlich nur mit einem Partikelfilter schaffen. Für Stickoxide gilt ein Grenzwert von 60 Milligramm pro gefahrenem Kilometer.

Elektronisches Notrufsystem

Neuwagen müssen ab April 2018 ein so genanntes eCall-System eingebaut haben. Dies ist ein elektronisches Notrufsystem, das aus GPS-Empfänger für die Standortdaten und einer Mobilfunkeinheit besteht. Kommt es zu einem Unfall, übermittelt das System automatisch die Standortdaten an die Rettungsstelle. Dadurch sollen die Einsatzkräfte schneller als bisher an den Unfallort gelangen. Das System wird bei einem Aufprall automatisch ausgelöst. Es kann aber auch manuell via Knopfdruck ausgelöst werden, wodurch eine Sprachverbindung zur Leitstelle hergestellt wird.

Grüne HU-Plakette läuft ab

2018 läuft auch die grüne HU-Plakette ab. Wer sie noch am Kfz-Kennzeichen hat, sollte daher am angezeigten Monat zum Prüftermin in die Werkstatt fahren. Wer den Prüftermin um mehr als zwei Monate überzieht, muss mit Bußgeldern rechnen. Bei mehr als acht Monaten ist zudem ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei fällig.

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