Mittwochs um 8 Uhr und Donnerstags um 14 Uhr
"Schwarzblitzer" heißt eine neue Generation von Geschwindigkeitsmessern der Polizei, die nun auch auf der Stadtautobahn Berlin zum Einsatz kommen. Die im Neusprech auch als "Black-Flash" bezeichneten Geräte arbeiten mit Infrarottechnik, erzeugen keinen sichtbaren Blitz und sind daher für Autofahrer unsichtbar, zumal in Tunneln.
Zwölf dieser Anlagen werden dieser Tage im 1,7 Kilometer langen Autobahntunnel Britz (Berlin-Neukölln) installiert, wobei jede Spur von zwei Schwarzblitzern überwacht wird. Die Kosten belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro.
Die Installation auf der Stadtautobahn A100 kommt nicht von ungefähr. Sie gehört zu den am meisten befahrenen Straßen Berlins. Den Tunnel zwischen Tempelhof und Neukölln passieren pro Stunde bis zu 6.000 Fahrzeuge. Viele Autofahrer hätten die Tunnel bisher zum Gasgeben genutzt, weil in Tunneln nicht geblitzt wird, heißt es. Daher registriere die Polizei dort vermehrt Unfälle.
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