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Eine neue Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), Nürnberg, deckt große Preisunterschiede bei Inspektion- und Wartungsarbeiten in Vertragswerkstätten auf. Autofahrer, die vergleichen, können demnach Jahr für Jahr viele hundert Euro sparen.
Groß angelegter, repräsentativer Vergleich
Die Konsumforscher ermittelten in einer repräsentativen Studie die Preise von Inspektionen sechs gängiger Fahrzeugmodelle: Audi, BMW, Mercedes, Open und Volkswagen. Für jeder Automarke befragte die GfK nicht weniger als 300 Vertragswerkstätten nach den Kosten für die Inspektion(en).
Erhebliche Preisunterschiede
Das Ergebnis des Vergleichs: Die Preise klaffen eklatant weit auseinander. Zwischen der teuersten und der kostengünstigsten Vertragswerkstatt lagen nicht selten 200 Euro Preisunterschied. Selbst innerhalb einer Marke: Für die Inspektion des BMW 320i verlangten die teuersten BMW-Vertragswerkstätten sogar 270 Euro mehr als die günstigsten Vertragswerkstätten.
Sparen bei freien Werkstätten
Clevere Autofahrer, die bei Inspektion und Wartung ihres Gefährts Kosten sparen möchten, steuern daher zunehmend freie, typenoffene Werkstätten an. Unterstützung erhalten sie von der EU. Nach der so genannten EU-weiten „KfZ-Gruppen-Freistellungsverordnung“ müssen es die Hersteller akzeptieren, dass der Kunde die Inspektion oder Unfallreparatur des Wagens während der Garantiezeit in einer freien Werkstatt durchführen lässt. Die Garantieansprüche des Kunden gegenüber dem Hersteller erlöschen in diesem Fall nicht; sie bleiben vollumfänglich erhalten.
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